Häufig gestellte Fragen (F&Q) zum QV der Polygrafen EFZ 22
Vor der IPA
Für das korrekte Verfassen der Aufgabenstellung besteht eine Wegleitung, an die Sie sich halten können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Prüfungsorganisation ihres Prüfungskreises.
Nein, meist ist es für Lernende aber motivierender, an etwas zu arbeiten, dass später auch umgesetzt wird. Dies ist jedoch nicht in allen Fällen möglich und kein Problem. Die Aufgabenstellung kann auch ein fiktives Projekt sein. Eine weitere Möglichkeit ist, einen Zwischenweg zu wählen: Ein fiktiver Auftrag für einen Kunden, den man gerne gewinnen möchte.
Die IPA kann erst gestartet werden, wenn die Aufgabenstellung durch den Chefexperten/Fachgremium freigegeben wurde. Das Datum des IPA-Starts wird in der Aufgabenstellung selbst festgelegt.
Gemäss Ausführungsbestimmungen bearbeiten Kandidat:innen am gewohnten Arbeitsplatz im Ausbildungsbetrieb mit gewohnten Mitteln und Methoden einen definierten Projektauftrag. Wählen Sie keine Innovationen, sondern Aufträge im gewohnten Rahmen Ihres Betriebes. Polygrafen sollen anhand der IPA nachweisen, dass sie in der Lage sind, Standardaufträge fachgerecht auszuführen. Die Erarbeitung eines Konzepts sowie einer Idee, die Umsetzung des Corporate Designs sowie die Erstellung einer druckfähigen Dateivorlage sind essentielle Bestandteile des zu erbringenden Leistungsumfangs. Bitte seien Sie sich bewusst, dass die IPA ein Abschluss der Grundbildung darstellt und nicht mit einer studentischen Abschlussarbeit zu vergleichen ist.
Nein, die Detail-Planung der IPA muss während der IPA stattfinden. Selbstverständlich ist eine gewisse Grob-Planung vor dem IPA-Start möglich, da man ja auch vorab schon vielleicht Termine mit Interview-Partner:innen, Koordinationen oder Raum-Reservationen etc. vornehmen muss. Die eigentliche Detail-Planung mit To-do-Listen und Milestones etc. gehört aber in die IPA-Zeit.
In gewissen Fällen ist es möglich bestehende Ergebnisse zu verwenden oder bereits Vorabklärungen zu treffen. Wichtig ist jedoch zu beachten, dass während der IPA zwingend genügend Raum für «eigene» Research-Methoden vorhanden ist.
Lernende müssen während der IPA aufzeigen, dass sie in der Lage sind geeignete und zielgerechte Research-Methoden anzuwenden. In den Bewertungskriterien werden mehrere solcher Methoden verlangt (z.B. Interviews, Umfragen, Internet-Recherchen etc. in Bezug auf Konkurrenz, Zielgruppe, Kunde, Markenimage und visuelle Erscheinung). Die Recherche und die Analyse des Projektes müssen breit abgestützt sein. Wird dies während der IPA nicht gemacht, müssen diese Punkte mit 0 bewertet werden. Alle Vorarbeiten sind in der IPA entsprechend zu kennzeichnen.
Der Gebrauch von Vorarbeiten ist dem jeweiligen Fachgremium mitzuteilen (Erwähnung in Aufgabenstellung). Jeder Fall wird individuell angeschaut und entsprechend bewilligt oder nicht.
Während der IPA
Nein. Kandidat:innen befinden sich während der IPA in einer Prüfungssituation und sollten möglichst abgeschirmt an ihrem Projekt arbeiten können. Die eingegebene Zeitdauer ist verbindlich und darf nicht überschritten werden. Die IPA muss in den gesetzten Arbeitstagen nahtlos abgeschlossen werden können.
Der Lehrbetrieb verpflichtet sich, dass Kandidat:innen die IPA in der gesetzten Zeitdauer erfolgreich durchführen können.
Nein. Nach dem IPA-Start dürfen die gesetzten Start -und Endtermine nicht mehr geändert werden.
Nein. Nach Freigabe der Aufgabenstellung durch den Chefexperten kann die Aufgabenstellung nicht mehr angepasst werden.
Informieren Sie sofort die Chefexpertin. Die Chefexpertin benötigt zwingend einen Nachweis über die Erkrankung. Diese evaluiert gemeinsam mit der kantonalen Prüfungsleitung, ob der Endtermin eingehalten werden kann und wie das weitere Vorgehen ist. Jede Situation ist jedoch unterschiedlich und muss von Fall zu Fall im Detail angeschaut werden.
Bitte verständigen Sie umgehend die Chefexpertin. Diese evaluiert das weitere Vorgehen und entscheidet, ob der Endtermin eingehalten werden kann.
Kandidat:innen sind verpflichtet ein tägliches Arbeitsjournal zu führen und dies unaufgefordert der vorgesetzten Fachkraft vorzulegen. Die vorgesetzte Fachkraft muss das Arbeitsjournal täglich unterzeichnen. Mit ihrer Unterschrift bestätigen vorgesetzte Fachkräfte nicht den Inhalt, aber die absolvierte Zeit, welche verbindlich einzuhalten ist.
Im Arbeitsjournal wird das tägliche Vorgehen, der aktuelle Arbeitsfortschritt inkl. Begründungen/Bemerkungen, der Stand der Auftragserfüllung sowie sämtliche fremde Hilfestellungen und besonderen Vorkommnisse (z.B. Stellvertretungen der vorgesetzten Fachkraft, Arbeitsunterbrüche oder Probleme organisatorischer Art, Abweichungen der Soll-Planung etc.) sowie ein ausführliches Tagesfazit festgehalten.
Das Beobachtungsprotokoll dient als Erinnerungshilfe, wenn die Fachkraft ihre Kandidat:innen bewerten und ist zeitgleich ein Argumentationsinstrument beim späteren Einigungsgespräch zwischen Fachkraft und Expert:innen. Zudem spielt es auch im Falle eines Rekurses eine sehr wichtige Rolle, da die Bewertung dadurch auch für Aussenstehende bewiesen werden kann.
Im Beobachtungsprotokoll müssen alle Vorkommnisse festgehalten werden, welche bewertungsrelevant sein könnten. Zu beachten ist, dass in der Bewertung nebst Fach- und Methodenkompetenzen auch Sozial- und Selbstkompetenzen beurteilt werden, weshalb man sämtliche Beobachtungen aus diesen Bereichen notieren sollte.
Die Beobachtungsprotokolle sollten regelmässig, ca. 1- bis 2-mal pro Woche (Empfehlung) geführt und am Schluss gebündelt im PkOrg hochgeladen. Bitte achten Sie darauf, dass ein Protokoll von jeder Person gelesen und verstanden werden muss.
Nein. Das Erstellen des Präsentationsmaterials inkl. Vorbereitung liegt nicht innerhalb des gesetzten IPA-Zeitraums.
Nein. Gemäss Ausführungsbestimmungen wird die IPA im Lehrbetrieb durchgeführt. Die aktuelle Situation unterliegt keiner kantonalen oder bundesweiten Homeoffice-Pflicht mehr und es kann mit der nötigen Sorgfalt vor Ort gearbeitet werden. Um eine gleichberechtigte Situation einer betrieblichen Anwesenheit schaffen zu können, ist eine Durchführung der IPA im Homeoffice somit nicht möglich. Zudem stellt dies für Fachkräfte wie auch Expert:innen eine bessere Kontrollierbarkeit der Prüfungssituation dar, da man direkter mitbekommt, wie sich Kandidat:innen während der Prüfungssituation fühlen und wie das Verhalten während der Prüfungstage ist.
Die Möglichkeit, die IPA in einer Zweigniederlassung oder einem anderen Büro innerhalb der Firmengruppe mit Aufsicht zu absolvieren ist erlaubt.
Das Arbeiten im Zug oder allgemein von unterwegs sowie an Wochenenden ist nicht erlaubt.
Abgabe der IPA:
Nach Beendigung der IPA wird die Dokumentation von den Kandidat:innen im PkOrg hochgeladen und inkl. Ergebnisse an die vorgesetzte Fachrkaft sowie die zuständigen Prüfungsexpert:innen übergeben. Fachkräfte und Prüfungsexpert:innen können auf Wunsch nebst einer digitalen auch eine gedruckte physische Version verlangen.
Zu Archiv-Zwecken erhalten Chefexperten und das VPK-Sekretariat ebenfalls Exemplare. Form und Anzahl sind in der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen:
|
Empfänger:in |
Anzahl |
Form |
|
PkOrg-Upload |
1 Ex. |
digital |
|
Vorgesetzte Fachkraft |
1 Ex. |
digital + auf Wunsch gedruckte Version |
|
Expert:innen |
je 1 Ex. |
digital + auf Wunsch gedruckte Version |
|
Chefexperte |
1 Ex. |
per Post |
Nein. Das reine Drucken und auf die Post bringen liegt nicht innerhalb der IPA-Arbeitszeit. Die finalen Daten der Dokumentation dürfen jedoch nach Beendigung der IPA nicht mehr verändert werden.
Der Poststempel ist für gedruckte Exemplare nicht relevant, es gilt der Abgabe-Zeitpunkt der digitalen Version bei den Prüfungsexpert:innen sowie der vorgesetzten Fachkraft.
Sollten Prüfungsexpert:innen ein gedrucktes Exemplar wünschen, müssen diese rechtzeitig eintreffen, damit ihnen genügend Zeit für die Vorbereitung des Fachgesprächs bleibt. Die gedruckte Version für das die Chefexpertin sollte möglichst zeitnah nach Abgabe-Termin eintreffen.
visCampus
z.H. Chefexpertin Yvonne Bieri
Weihermattstrasse 94
5000 Aarau
Tipp: Am Raum aussen eine Information über die stattfindende Prüfung anbringen und die Prüfung im Team intern kommunizieren, damit man nicht gestört wird.
-
Die Dokumentation ist an die Präsentation mitzubringen.
-
Die Präsentation und das Fachgespräch findet im Lehrbetrieb statt.
-
Der Raum für die Präsentation ist durch die Kandidat:innen zu organisieren.
-
Der Umgang mit der Technik sollte vor Start der Präsentation eingerichtet und getestet sein, damit alles funktioniert.
-
Nutzen Sie bei der Präsentation mehrere Medien. Sie können Filme zeigen, Prototypen vorführen, Skizzen/Übersichten aufhängen, auf Flipcharts schreiben/skizzieren usw.
-
Begrüssen Sie am Anfang der Präsentation die Prüfungsexpert:innen erneut, obwohl Sie das womöglich bereits vorher erledigt haben.
-
Achten Sie auf eine angemessene Sprache, Ihren allgemeinen Auftritt und Ihre Kleidung. Fragen Sie sich, ob sie auch so in einem Kundengespräch auftreten würden.
-
Strukturieren Sie Ihre Präsentation mit Einleitung, Hauptteil und Schluss und schaffen Sie einen «roten Faden».
-
Sprechen Sie möglichst frei.
-
Bemühen Sie sich mit überlegten und spannenden Inhalten unbedingt die Aufmerksamkeit der Prüfungsexpert:innen zu halten. Machen Sie deutlich, was das Team von Prüfungsexpert:innen nach der Präsentation wissen sollte.
-
Ziehen Sie womöglich die Prüfungsexpert:innen in die Präsentation mit ein, um deren Aufmerksamkeit zu behalten.
-
Die Präsentation dauert genau 30 Minuten. Nach Beendigung der Zeit wird diese abgebrochen. Behalten Sie Ihre Zeit gut im Auge und nutzen Sie unbedingt die volle Zeit! Improvisieren Sie, falls sie noch Rest-Minuten haben.
-
Zeigen Sie bei der Präsentation unbedingt wie Sie wo vorgegangen sind. Die Herleitung des finalen Produktes muss ersichtlich und nachvollziehbar sein. Demonstrieren Sie Ihr Produkt und reflektieren Sie zum Schluss Ihre Arbeit.
-
Die Präsentation ist pünktlich zu beginnen.
-
Der Umgang mit der Technik sollte vor Start der Präsentation eingerichtet und getestet sein, damit alles funktioniert.
-
Nutzen Sie bei der Präsentation mehrere Medien. Sie können Filme zeigen, Prototypen vorführen, Skizzen/Übersichten aufhängen, auf Flipcharts schreiben/skizzieren usw.
-
Begrüssen Sie am Anfang der Präsentation die Prüfungsexpert:innen erneut, obwohl Sie das womöglich bereits vorher erledigt haben.
-
Achten Sie auf eine angemessene Sprache, Ihren allgemeinen Auftritt und Ihre Kleidung. Fragen Sie sich, ob sie auch so in einem Kundengespräch auftreten würden.
-
Strukturieren Sie Ihre Präsentation mit Einleitung, Hauptteil und Schluss und schaffen Sie einen «roten Faden».
-
Sprechen Sie möglichst frei.
-
Bemühen Sie sich mit überlegten und spannenden Inhalten unbedingt die Aufmerksamkeit der Prüfungsexpert:innen zu halten. Machen Sie deutlich, was das Team von Prüfungsexpert:innen nach der Präsentation wissen sollte.
-
Ziehen Sie womöglich die Prüfungsexpert:innen in die Präsentation mit ein, um deren Aufmerksamkeit zu behalten.
-
Die Präsentation dauert genau 30 Minuten. Nach Beendigung der Zeit wird diese abgebrochen. Behalten Sie Ihre Zeit gut im Auge und nutzen Sie unbedingt die volle Zeit! Improvisieren Sie, falls sie noch Rest-Minuten haben.
-
Zeigen Sie bei der Präsentation unbedingt wie Sie wo vorgegangen sind. Die Herleitung des finalen Produktes muss ersichtlich und nachvollziehbar sein. Demonstrieren Sie Ihr Produkt und reflektieren Sie zum Schluss Ihre Arbeit.
-
Die Präsentation ist pünktlich zu beginnen.