Die Studie kommt zu einem anderen Ergebnis. Sie zeigt, dass Publikationen von Verbänden und Stiftungen einen eigenständigen Beitrag zur demokratischen Meinungsbildung leisten. Sie ergänzen die Publikumspresse durch fachlich vertiefte, kontextualisierte Berichterstattung, greifen auch spezialisierte Themen auf und ermöglichen eine kontinuierliche Einordnung politischer Entwicklungen aus der Perspektive der organisierten Zivilgesellschaft. Eine zentrale Wirkung entfaltet sich über Mitglieder, die als informierte Multiplikatoren Inhalte in ihre beruflichen und gesellschaftlichen Netzwerke tragen.
Der Bericht hält fest, dass die Mitgliedschafts- und Stiftungspresse damit zur Informationsvielfalt, Transparenz und politischen Teilhabe in der Schweiz beiträgt. Er liefert eine sachlich fundierte Grundlage für die politische Debatte und widerspricht der Annahme, dieser Medientyp sei demokratiepolitisch von untergeordneter Bedeutung.