Hintergrund sind internationale Forschungsarbeiten, die auf Unterschiede zwischen den beiden Lesearten hinweisen. Studien, unter anderem aus dem Umfeld der Universität Stavanger, zeigen: Tiefes Lesen und Textverständnis gelingen auf Papier besser. Die Handschrift gilt dabei nicht als Relikt, sondern als Lernwerkzeug mit nachgewiesenem kognitivem Nutzen.
dpsuisse begrüsst, dass das Thema nun auf dem politischen Parkett angekommen ist. Die Antwort des Bundesrates wird zeigen, ob die Forschungslage künftig in bildungs- und medienpolitische Entscheide einfliesst.