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Interpellation fordert Evidenz zu Papierlesen und Handschrift

Geschrieben von viscom | 06.03.2026 07:01:34

dpsuisse-Vorstandsmitglied Christian Imark hat am 2. März 2026 eine Interpellation zur Lesekompetenz in der Schweiz eingereicht. Darin fordert er den Bundesrat auf, zur wissenschaftlichen Evidenz zu Papierlesen, Bildschirmlesen und Handschrift Stellung zu nehmen.

Hintergrund sind internationale Forschungsarbeiten, die auf Unterschiede zwischen den beiden Lesearten hinweisen. Studien, unter anderem aus dem Umfeld der Universität Stavanger, zeigen: Tiefes Lesen und Textverständnis gelingen auf Papier besser. Die Handschrift gilt dabei nicht als Relikt, sondern als Lernwerkzeug mit nachgewiesenem kognitivem Nutzen.

dpsuisse begrüsst, dass das Thema nun auf dem politischen Parkett angekommen ist. Die Antwort des Bundesrates wird zeigen, ob die Forschungslage künftig in bildungs- und medienpolitische Entscheide einfliesst.